Was ist eigentlich...
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ontologische Differenz
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Die ontologische Differenz besteht darin, dass Sein kein Seiendes ist. Das Phänomen des Seins ist nicht als Seiendes zugänglich und verlangt andere Mittel und Herangehensweisen (Quelle: phi.L - Sein und Zeit).
"Von Heidegger eingeführter philosophischer Begriff für den Unterschied des Seins zu dem in ihm ermöglichten Wesen und Seienden. Nach Heidegger ist die Metaphysik zwar aus der o.D. bestimmt, hat diese jedoch nicht eigens bedacht und offen gehalten. Das Sein sei stets nur vom Seienden aus verstanden und so für dieses funktionalisiert, nie aber "als es selbst" in seiner Differenz zum Seienden entfaltet worden." (Quelle: Müller, Max / Halder, Alois: Kleines Philosophisches Wörterbuch. Freiburg, Basel, Wien: Herder, 1988, S. 219-220)
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Sein
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| Das Sein ist je das Sein eines Seienden, das, was das Seiende als Seiendes ausmacht. Die Philosophie geht der Seinsfrage nach. Das Sein ist kein Seiendes: "Sein" kann in der Tat nicht als Seiendes begriffen werden. "Sein" kann nicht so zur Bestimmtheit kommen, daß ihm "Seiendes" zugesprochen wird. [...] Sein ist nur im Verstehen des seinsverstehenden Seienden, es gibt kein Sein ohne dessen Verstehen -- Seiendes ist dagegen unabhängig von Erschlossenheit. "Seiendes ist unabhängig von Erfahrung, Kenntnis und Erfassen, wodurch es erschlossen, entdeckt und bestimmt wird. Sein aber "ist" nur im Verstehen des Seienden, zu dessen Sein so etwas wie Seinsverständnis gehört. Sein kann daher unbegriffen sein, aber es ist nie völlig unverstanden". Sein "gibt" es nur, solange Dasein ist, denn Sein setzt Seinverständnis voraus. Seiendes wird es dagegen auch dann weiterhin geben, wenn es kein Dasein mehr gibt. (Quelle: phi.L - Sein und Zeit). |
Seiendes
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| Seiendes ist alles, von dem man sagt, daß es so und so ist (s. Sein). "Aber "seiend" nennen wir vieles und in verschiedenem Sinne. Seiend ist alles, wovon wir reden, was wir meinen, wozu wir uns so und so verhalten, seiend ist auch, was und wie wir selbst sind. Sein liegt im Daß- und Sosein, in Realität, Vorhandenheit, Bestand, Geltung, Dasein, im "es gibt"." Seiendes ist im Gegensazu zu Sein unabhängig von dessen Erschlossenheit. (Quelle: phi.L - Sein und Zeit). |