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2008-10-06 Einführung und Überblick : Die Extensible Markup Language (XML) wurde im Jahr 1998 durch das World Wide Web Consortium (W3C) als Standard verabschiedet. Sie wurde vor dem Hintergrund der Expansion der Internetnutzung in Richtung applikationsspezifischer Formate erdacht. HTML als die "Sprache des Web" war rein zum web-basierten Publizieren von (Text-)Dokumenten erdacht. Mit XML hingegen eröffnete sich zum ersten Mal die Möglichkeit, Daten im Web maschinenlesbar und flexibel auszutauschen. Das Semantic Web versucht seit nunmehr einigen Jahren, mit XML-Mitteln semantische Information darzustellen und nutzbar zu machen. Mittlerweile hat sich die XML als weltweit akzeptiertes Austauschformat für maschinenlesbare und strukturierte Daten etabliert. Introduction (33 Slides) XML 1.0 Press Release
2008-10-13 XML-Dokumente und Wohlgeformtheit : Nach einer einführenden Übersicht über die einzelnen Mitglieder der XML-Sprachfamilie werden in diesem Abschnitt die grundlegenden Strukturelemente der XML und des XML Information Set eingeführt.
Sie erfahren, welche Strukturelemente es in der XML gibt und was die Wohlgeformtheit eines XML-Dokuments bedeutet.
dokumente-und-wohlgeformtheit (68 Slides)
2008-10-13 Übungsaufgaben zum Thema XML-Dokumente / Wohlgeformtheit : Übungsaufgaben zum Thema XML-Dokumente / Wohlgeformtheit. uebungsaufgabenWohlgeformtheit (4 Slides)
2008-10-20 Namensräume : Nach einer Einführung der Namensräume als Erweiterung zur XML und einem Exkurs über IRIs, URIs, URLs und URCs erfahren Sie, wie Namensräume syntaktisch deklariert werden können. Sie sehen an Beispielen, wie Namensräume schlecht angewendet werden und erfahren, wie Sie es besser machen können. Sie erhalten Kenntnis über die Vorrang-Regelungen bei Namensräumen und erhalten abschließend einen einfachen Regelsatz zur Bestimmung von zu Elementen und Attributen zugeordneten Namensräumen. namensräume (51 Slides)
2008-10-20 Übungsaufgaben zum Thema Namensräume : Übungsaufgaben zum Thema XML-Dokumente / Wohlgeformtheit. uebungsaufgabenNamensraeume (13 Slides)
2008-10-27 Document Type Definition (DTD) : Die XML-Spezifikation definiert ein Format für strukturierte Daten (XML-Dokumente) und eine grammatikbasierte Sprache, um Regelsätze für diese Dokumente zu definieren (DTD). In SGML-basierten Systemen waren DTDs oft sehr komplexe und mächtige Konstrukte, mit denen die Verarbeitung von SGML-Dokumenten stark gesteuert wurde. XML vereinfacht die DTDs sehr stark, und ihre Verwendung hat sich noch mehr vereinfacht: DTDs werden oft überhaupt nicht verwendet oder von Tools aus Beispieldokumenten generiert (das gilt auch für andere Schemata). DTDs haben heute gegenüber den XML-Schemasprachen stark an Bedeutung verloren. Schemata an sich sollten Sie jedoch für nicht triviale XML-Anwendungen sehr ernst nehmen. Sie bilden die Repräsentation des Datenmodells der Applikation (das oft viel zu wenig spezifiziert wird). DTD (25 Slides)
2008-10-27 Übungsaufgaben zum Thema DTDs : Übungsaufgaben zum Thema Dokumenttypdefinitionen (DTDs). uebungsaufgabenDTDs (4 Slides)
2008-10-27 Übungen zum Thema DTDs : Übungen aus der Vorlesung zum Thema Dokumenttypdefinitionen (DTDs). uebungenDTDs (5 Slides)
2008-11-03 XML Schemasprachen am Beispiel XML Schema : Neben den Document Type Definitions ist in jüngerer Zeit ein alternativer Ansatz in den Blickpunkt des Interesses gerückt: die XML-Schemasprachen. XML Schema (im Jahre 2001 als Empfehlung des W3C veröffentlicht) ist dabei die heutzutage am meisten verwendete Schemasprache für XML. Sie wurde ersonnen, um die Einschränkungen der DTDs, die in ihrer Dokumentenorientierung wurzeln, zu umgehen und insbesondere die Möglichkeit zur Datentypisierung zu realisieren. schemasprachen (59 Slides) XML Schema des W3C
2008-11-03 Übungsaufgaben zu XML Schema. : Übungsaufgaben zu XML Schema. uebungsaufgabenXMLSchema (6 Slides)
2008-10-27 Übungen zu XML Schema : Übungen aus der Vorlesung zu XML Schema. uebungenSchema (2 Slides)
2008-11-10 Die Simple API for XML (SAX) : Für diverse Programmiersprachen existieren mittlerweile gängige Schnittstellen, um auf XML-Dokumente zuzugreifen und diese weiterzuverarbeiten. Die Simple API for XML (SAX) ist eine sehr einfach (=leichtgewichtig) gehaltene API für die ereignisbasierte Verarbeitung von XML-Dokumenten. Die Charakterisierung als leichtgewichtiger Ansatz bezieht sich sowohl auf den Implementierungsaufwand der API selbst, als auch ihren Integrationsaufwand in eigene Applikationen. SAX (36 Slides) Die ursprüngliche SAX Seite von David Megginson
Webseite des SAX Projekts
Die JAXP Projektseite
2008-11-10 Übungsaufgaben zum Thema SAX. : Übungsaufgaben zum Thema SAX. uebungsaufgabenSAX (6 Slides)
2008-11-17 Exkurs: Netzwerken mit Java : Zugriff auf das Internet mit Java JavaNetworking (5 Slides)
2008-11-17 Das Document Object Model (DOM) : Die W3C-Spezifikation des Document Object Models (abgekürzt als: DOM) definiert eine Programmiersprachen-unabhängige und plattformneutrale Menge abstrakter Schnittstellen, mit denen Programme und Skripte lesend und schreibend auf gültige HTML-Dokumente und wohlgeformte XML-Dokumente sowie eine Reihe weiterer Formate zugreifen können.
HTML: Das Dokument kann weiterverarbeitet werden, das Ergebnis dieser Verarbeitung kann direkt in die angezeigte Seite eingebunden werden.
DOM (52 Slides) W3C DOM Webseite
2008-12-01 Übungsaufgaben zum Thema DOM. : Übungsaufgaben zum Thema DOM. uebungsaufgabenDOM (2 Slides)
2008-12-01 XML Pull Parser : In letzter Zeit hat sich ein weiterer Ansatz zur lesenden Verarbeitung von XML-Dokumenten durch Programmiersprachen etabliert: die sogenannten extrahierenden Parser (engl. pull parser). Ihr Verarbeitungsmodell wurde gezielt im Kontrast zu den bisher vorgestellten Mechanismen entwickelt.
SAX und DOM verarbeiten XML-Eingaben, ohne dabei dem Anwender den Eingriff in den Fluß der Verarbeitung zu gestatten. Der Kontrollfluß wird nicht durch den Code im Programm definiert, sondern wird zur Ausführungszeit durch die Struktur des verarbeiteten XML-Dokuments bestimmt. Bei SAX spiegelt sich dies in der Reihenfolge der durch den Parser aufgerufenen Call-back-Routinen wieder, bei DOM sind im Verlauf der Baumkonstruktion durch einen Parsers keinerlei Eingriffsmöglichkeiten für den Programmierer vorgesehen.
Extrahierende Parser kehren dies Paradigma um. Sie definieren eine Schnittstelle um innerhalb des Programmflusses aktiv Inhalte eines XML-Dokumentes zu extrahieren. Allerdings erfolgt der Zugriff nicht wahlfrei (wie es beispielsweise bei Abfragen mit XPath der Fall ist), sondern konsekutiv entlang der Reihenfolge der einzelnen Primitive im XML-Dokument. Dieses Verhalten ist daher weniger mit einer Anfrage, als eher mit dem Vorrücken eines Dateizeigers bei linearer Konsumption vergleichbar.
XMLPP (10 Slides) Webseite der XML Pull API und Webseite der Implementierung XPP3
2007-12-10 Die Lokatorsprache XPath : XML strukturiert Daten in einigen wenigen Konstrukten, hauptsächlich in Elementen und Attributen. Die Sprache XML Path Language (XPath) definiert eine Möglichkeit, wie Teile von XML-Dokumenten für die weitere Verarbeitung selektiert werden können. XPath wird hauptsächlich von XSL Transformations (XSLT) verwendet, aber auch von anderen XML-Sprachen wie etwa XML Schema. XPath ist eine sehr kompakte Sprache mit einer Syntax, die Pfadausdrücke widerspiegelt, wie sie aus Dateisystemen wohl bekannnt sind. Diese Pfadausdrücke sind jedoch generalisiert und damit sehr viel mächtiger als die vergleichsweise einfachen Pfadausdrücke für Dateisysteme. Aufgrund ihrer Verwendung in vielen verschiedenen XML-Sprachen ist XPath eine der wichtigsten XML Sprachkomponenten. xPath (26 Slides) W3C Webseite zu XSL , XPath Spezifikation
2008-12-08 Übungsaufgaben zum Thema XPath. : Übungsaufgaben zum Thema XPath. uebungsaufgabenXPath (4 Slides)
2008-12-22 Web Services / Service-orientierte Architekturen : Unter einem Web-Service versteht man zunächst eine Dienstleistung im klassischen Sinne (mit Merkmalen wie Immaterialität und damit nicht-Lagerfähigkeit, standortunabhängiger Produktion und der mangelnden Entkopplung von Erzeugung und Konsumption), die über das World Wide Web erbracht wird.
Die einzigen hierbei verbindlich benötigten Standards sind die namensgebenden Web-Techniken. Hierzu gehören in erster Linie die physischen Hardwareinfrastrukturen sowie die benötigten Internet-Protokolle, z.B. TCP/IP.
soa-webservices (8 Slides) W3C Webseite zu Web Services
2008-12-22 RDF und RSS : RDF (Resource Description Framework) bietet ein leichtgewichtiges System an Ontologien, um den Austausch von Wissen über das Web zu ermöglichen.
RSS (Really Simple Syndication) ist XML-Format, das der Syndikatisierung von Inhalten des WWW dient.
rdf-rss (21 Slides) W3C Webseite zu RDF , Webseite des RSS Advisory Board
2009-01-12 Transformation von XML-Dokumenten: XSL Transformations : Weil eine XML-Sprache ein bestimmtes Vokabular repräsentiert, kommt oft der Wunsch auf, verschiedene Vokabulare in etwas anderes zu transformieren. Dies kann entweder ein anderes XML-Vokabular sein (zum Beispiel beim Datenaustausch), oder beispielsweise auch HTML (zum Publizieren von Daten im Web). Mit XSL Transformations (XSLT) können solche Abbildungen leicht erstellt werden. XSLT macht sich die Mächtigkeit von XPath zunutze und setzt es in der recht einfach zu verwendenden Programmiersprache ein. Die Programme in XSLT werden oft auch Stylesheets genannt. Einfache Aufgaben können mit XSLT ohne viel Programmierarbeit erledigt werden. Es wird ausschließlich spezifiziert, wie die Bestandteile einer Ausgangssprache in die Bestandteile einer Zielsprache abgebildet werden sollen. Dennoch stellt XSLT eine Turing-vollständige Programmiersprache dar. XSLT (34 Slides) W3C Webseite zu XSL , XSLT Spezifikation
2009-01-12 XForms : Mit XForms entwickelt das W3C die nächste Generation von Web-Formularen. Ziel dabei ist es, die Komplexität beherrschbar zu machen, die notwendige Dynamik zu unterstützen, multimodale Interaktion zu unterstützen und Geräteunabhängigkeit zu garantieren. xforms (26 Slides) W3C XForms Spezifikation XForms Plugin für Firefox